stadtbæuerin

Abenteuer Stadtwirtschaft


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RucolaButter | 3 Gläser á 230 ml

Heute ganz in Kürze ein neues Rezept für euch 🙂

Das braucht ihr:

  • 2 Knoblauchzehen
  • 80 g Parmesan, frisch gerieben
  • 100 g Rucola
  • 250 g Butter
  • 3 EL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer

So geht´s:

  1. Knoblauch pellen
  2. Rucola von den Stengeln befreien, waschen, trocken schleudern und fein hacken
  3. Parmesan fein reiben
  4. zimmerwarme Butter mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer 4 Minuten lang mit dem Handrührgerät cremig rühren
  5. Knoblauch, Parmesan und Rucola unterrühren

Die Butter schmeckt super zu Gegrilltem, Pellkartoffeln, Baguette oder einfach auf eine Scheibe Brot 🙂

 

 

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Erdbeer-Maulwurf-Torte | 1 Torte mit 12 Stücken

Guten Morgen ihr Lieben,

ich habe mir überlegt euch heute den Sonntag ein wenig zu versüßen. Was wäre da in der ErdbeerZeit passender als ein Kuchen mit Erdbeeren 😉 Wir haben diesen vor einiger Zeit probiert und sind total begeistert gewesen… mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen, wenn ich nur dran denke 😀

Das braucht ihr: 

  • 100 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • Salz
  • 2 Eier , (Kl. M)
  • 150 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • 1 Tl Weinsteinbackpulver
  • 75 ml Milch
  • 400 g Erdbeeren
  • 330 ml Konditorsahne
  • 2 Pk. Vanillezucker
  • 1 Pk. Sahnesteif

So geht´s:

  1. Ofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen
  2. Boden einer Springform (26 cm Ø) mit Backpapier bespannen
  3. Butter, Zucker und 1 Prise Salz in eine Schüssel geben und mit den Quirlen des Handrührers 10 Min., cremigweiß rühren
  4. Eier nacheinander zügig unterrühren
  5. Mehl, Kakao und Backpulver mischen und sieben
  6. Mehlmischung abwechselnd mit der Milch unterrühren
  7. Teig in der Springform glatt streichen
  8. im heißen Ofen auf einem Rost im unteren Ofendrittel 25-30 Min. backen
  9. Kuchen auf einem Gitter in der Form auskühlen lassen
  10. Kuchen aus der Form lösen und das Backpapier vorsichtig abziehen
  11. Boden auf eine Platte geben und mit einem Löffel mittig aushöhlen, dabei soll ein Rand von 2 cm stehen bleiben
  12. die Kuchenreste in einer Schüssel zerbröseln
  13. Erdbeeren waschen, putzen und grob würfeln
  14. Sahne steif schlagen, dabei Vanillezucker und Sahnesteif einrieseln lassen
  15. Sahne und Erdbeeren mischen und kuppelförmig auf den Kuchen streichen
  16. mit den Bröseln bestreuen
  17. bis zum Servieren kalt stellen

Wir haben den Kuchen zusammen mit Besuch gegessen. Dieser kam zu 16 Uhr… Ich hatte den Boden morgens gebacken und habe dann erst um 15 Uhr mit den Schritten 10 – 17 weiter gemacht. Das hat super geklappt und der Kuchen war total lecker 🙂 Was ihr allerdings nicht machen solltet, ist den Kuchen nicht aufzuessen. Ein Stückchen war übrig geblieben und das schmeckte am folgenden Tag irgendwie komisch… wahrscheinlich haben die Erdbeeren mit der Sahne und dem Kakao irgendwie reagiert. Ist also nicht so zu empfehlen 😉

Habt ihr alle Zutaten zuhause? Na dann schnell noch Erdbeeren kaufen und los geht es…

Einen sonnigen Sonntag,

eure stadtbæuerin

PS: Einen Maulwurf haben wir übrigens nicht gefunden 😀


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HolunderblütenSirup | ca. 3,8 Liter

Hallo ihr Lieben,

habt ihr schon diese herrlich duftenden Holunderblüten entdeckt? Ach die Zeit ist immer wieder toll. Leider gibt es hier in Berlin viel zu wenige Holunderbüsche, aber bei meiner Familie kann man reichlich davon pflücken. Das habe ich am vergangenen Wochenende auch getan und dann Sirup angesetzt, welchen ich inzwischen abgefüllt habe 🙂 Habt ihr auch Lust auf Holunderblütensirup? Dann habe ich hier das Rezept für euch 😉

Der Ansatz in einer groooooßen Schüssel mit Deckel

Das braucht ihr:

  • 30 Holunder-Dolden
  • 2l Wasser
  • 2 unbehandelte Zitrone
  • 3.000g Zucker
  • 30g Zitronensäure

So geht´s:

  1. Zucker in abgekochtem, abgekühltem Wasser auflösen
  2. die Holunderblütendolden und die in Scheiben geschnittenen Zitronen sowie die Zitronensäure dazugeben
  3. dann 3 – 5 Tage stehen lassen – aufpassen dass es nicht schimmelt
  4. durch ein feines Sieb oder Tuch abseihen
  5. für 5 min auf 75°C erhitzen – nicht höher, sonst karamellisiert der Zucker
  6. in heiß ausgespülte Drehverschlussflaschen füllen

 

Fertig 🙂

Also los, schnell Holunderblüten pflücken… dann könnt ihr Anfang der Woche leckeren Sirup genießen… oder ihr probiert eines meiner anderen Rezepte mit Holunderblüten 😉

Habt ein schönes Wochenende, eure stadtbæuerin


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Spinat – unsere erste Ernte anno 2018

Habt ihr auch schon was in eurem Garten geerntet? Wie ihr meinem letzten Beitrag über unsere Parzelle im bauerngarten entnehmen konntet, musste der Spinat ganz dringend raus. Zum einen weil er schon riiiiiesig war und zum anderen, weil er Platz für zwei weitere Reihen Erbsen machen musste 😉

Spinat – der muss dringend geerntet werden

Was habe ich also gemacht? Richtig – abgeschnitten und raus damit. Da es sich um ein Blattgemüse handelt, muss der Spinat unbedingt getaucht werden. Dazu wird ein Eimer mit frischem kalten Wasser gefüllt und dann rein mit dem Blattgemüse und richtig schön untertauchen. Wie lange da gehen die Meinungen auseinander, 5 Minuten, 10 Minuten, 30 Minuten… Ich mach es immer min. 5 Minuten und bin damit bisher ganz gut klar gekommen. Warum man das Blattgemüse tauchen muss? Na ja zum Einen saugen sich die Blätter noch mal voll Wasser und zum Anderen unterbricht man durch das kalte Wasser den Stoffwechselprozess. Im Ergebnis bleibt die Ernte lange frisch 🙂

Nach dem Tauchen, habe ich den Spinat dann im Beutel verstaut und an die Seite gelegt um ihn mit Heim zu nehmen und dort weiter zu verarbeiten. Wenn ihr wissen wollt, wie ich das gemacht habe, dann müsst ihr weiterlesen. Hier geht’s weiter


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Erste Jungpflanzenlieferung und sooooo viel Arbeit

Hallo ihr Lieben,

in der vergangenen Woche war ich wieder ganz fleißig am Werkeln im bauerngarten. Und ja jetzt kann ich wieder sagen, dass wir eine Parzelle haben… den diese glich nach einiger Zeit der Nichtbearbeitung eher einer Wildnis – total peinlich… aber manchmal haben halt andere Dinge Prio. Seid ihr neugierig, was sich alles getan hat? Na dann mal rein in unsere Parzelle und nachgeschaut 😉

Angefangen hat alles damit, dass mir am Morgen der Jungpflanzenlieferung einfiel, dass ich ja noch einige Pflanzenschildchen brauche. Zum Glück waren die meisten schon vorbereitet, sodass ich sie nur noch vollenden musste. Meine Schildchen sind in diesem Jahr mit Brandmalerei, damit nix verwischt usw. Wie ich das gemacht habe, erfahrt ihr in einem extra Beitrag 🙂

Als die Schildchen fertig waren, habe ich alles zusammen gepackt, was mit in den Garten musste: selbstgezogene Einlegegurke, Gartenkiste, diverse Stäbe, Gurkentürme, Decke, Wasserflasche, Kaffee – ganz wichtig – dies & das. Dann ging es auch schon los. Im Garten angekommen, habe ich erst einmal nur meine Gartenkiste und solchen Kleinkram mitgenommen, da die Beete ja erst einmal vorbereitet werden mussten. Ihr müsst wissen, dass ich immer, wenn ich im Garten ankomme erst eine Runde durch die Parzelle drehe um zu schauen was während meiner Abwesenheit passiert ist. Oft ist dabei auch ein Plausch mit den Nachbarn dabei. In diesem Jahr haben wir richtig tolle Nachbarn und ich freue mich schon immer, wenn ich sie treffe und wir eine Runde über Freund & Leid des bauerngärtners reden können. Unsere direkte Nachbarin, hatte schon gesehen, dass unsere Parzelle zur Wildnis wird und überlegt, ob sie bissle helfen soll. So etwas find ich einfach nur großartig. Ja auch das macht den bauerngarten aus. Auf meinem Rundgang habe ich entdeckt, dass unsere Stangen- und Buschbohnen schon aus der Erde sehen. Das Mangold wächst prächtig. Leider haben es drei Kohlköpfe gar nicht geschafft und einem fehlt die Mitte 😥 Dafür sehen Kartoffeln, Mais, Salate und Co richtig gut aus. Aber schaut doch einfach mal selbst 🙂 Weiterlesen


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Raus in den bauerngarten

Hallo ihr Lieben,

eigentlich wollte ich euch gleich am Mittwoch, nachdem ich im Garten war von meinem Besuch berichten, aus familiären Gründen musste das aber warten. Nun komme ich dazu und ihr sollt ein kleines Update bekommen.

Erst ein kleiner Rückblick: Bereits am Freitag zuvor habe ich im Sauseschritt ein paar Stangenbohnen und den Erdbeermais in die Erde geworfen. Die schauen leider noch nicht aus der Erde… aber mir war es wichtig, dass sie nach dem Mondkalender in die Erde kommen. Stangenbohnen haben wir in diesem Jahr mal unsere eigenen genommen. Zwei Sorten mit den tollen Namen Borlotto und Canadian Wonder. Bis Mittwoch waren sie noch nicht raus, aber so schnell geht das ja auch nicht 😀

Beikraut soweit das Auge reicht, wie peinlich

Nun zu Mittwoch: im Garten angekommen, habe ich mir erst einmal einen Moment Zeit genommen um anzukommen – die Natur auf mich wirken zu lassen. Da es mir gesundheitlich nicht so gut ging, tat das echt gut. Mir ging es danach schon ein bisschen besser. Dann habe ich die Schuhe ausgezogen, ja ich gehöre zu den Barfußgärtnern 😉 Es tut einfach gut die warme Erde unter den Füßen zu spüren und mich zu erden. Nachdem ich mir Werkzeug geholt hatte, ging es dann also los. Ich hänge dermaßen hinterher, das glaubt mir keiner 😦 Wobei ihr könnt es ja auf den Bildern sehen, also glaubt ihr es vlt. doch 😉 Mit Werkzeug bewaffnet begann ich dann von außen nach innen.

Erst das Blumenbeet… das ist dieses Jahr tatsächlich mal richtig gut zu erkennen. Da mein Mann für einen Likör Kamille braucht, habe ich nach dem Hacken etwas Kamille ausgesät. Die habe ich noch nie gesät… ich bin gespannt was daraus wird.

Weiter ging es im Gänsefußgewächse / Leguminosen Beet: auch hier habe ich gehackt und Beikräuter entfernt. Das ist zwischen den Rote Bete gar nicht so einfach. Aber das Beet musste für die Buschbohnen vorbereitet werden. Diese habe ich nach getaner Arbeit gesät… oder legt man die *grübel*… wie dem auch sei, da ist mir jedenfalls aufgefallen, dass es totaler Mist ist, wenn man beim ersten Workshop fehlt – wurde gleich mal in der Schatzkiste vermerkt 😉 Buschbohnen sind jedenfalls auch in der Erde. Mal sehen wie lange sie brauchen, bis sie aus der Erde schauen.

Auf zum nächsten Beet – Kohlgewächse: Das hatte ich schon mitgehackt, als ich Platz für die Bohnen geschaffen habe, sodass das also fertig war 😀

Nun zu den Korbblütern und dem anschließenden Beet mit Kürbisgewächsen: Da hatte mein Mann am Freitag ganz fleißig gehackt, sodass ich gleich weiter gegangen bin. Danke Schatz, dass du mir hier die Arbeit abgenommen hast ❤

Gleich im Anschluss findet sich ein im Moment noch brachliegendes Beet für Kürbis- / Nachtschattengewächse. Ich habe versucht etwas zu Hacken, aber das ist alles so verwurzelt, dass meine Kraft nur bedingt reichte 😦 Da muss ich wohl meinen Mann noch einmal bitten.

Um die Zwiebelgewächse im folgenden Beet habe ich erstmal einen Bogen gemacht. Da muss man so genau hinschauen, um nicht versehentlich einen Lauch rauszureißen, das hätte ich den Tag nicht mehr auf die Reihe gebracht.

Dann kommt ein Doldenblütler Beet. Was haben wir zur Saisoneröffnung von Theresa gelernt? Genau Hacke weg, Finger weg! Also habe ich euch ein Foto geschossen von den Möhrchen und bin weiter gezogen.

Nachtschatten- / Baldriangewächse: vorsichtig schaute ich, ob ich schon irgendwelche doofen Kartoffelkäfer sehe, aber bisher haben wir unsere Ruhe. Also habe ich eine Runde gehäufelt und dann war es auch schon gut.

Ab den Kartoffeln wiederholen sich die Pflanzenfamilien und damit die Beete wieder… aber meine Kraft war alle, also habe ich mein Werkzeug aufgeräumt und Feierabend gemacht. Eigentlich wollte ich ja noch Mairübchen säen, aber das ging nicht mehr. Der Plan sah vor dies am Sonntag nachzuholen, aber auch das musste leider ausfallen und wurde verschoben. Ich hoffe die Samen sind diese Woche noch da.

Zum Feierabend habe ich meinen Blick noch mal über die Fläche – Richtung unseres Kreises – schweifen lassen. Schaut doch mal wie idyllisch das dort ist ❤

An diesem Blick hier, zwischen den Birken hin durch Richtung Sonnenuntergang kann ich mich übrigens nicht satt sehen. Das Motiv findet ihr wahrscheinlich schon hundertfach hier auf der Stadtbaeuerin, aber es ist soooooo wunderschön, dass ich es euch ein weiteres Mal zeigen muss.


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Saisoneröffnung im bauerngarten

… endlich – 1. Mai 2018 – die Saison geht los! Ihr glaubt gar nicht wie mir der Garten und das Buddeln in der Erde gefehlt hat!!! Es geht sogar soweit, dass ich dem Team vom bauerngarten gesagt habe, es soll mir kommende Saison Bescheid geben, wenn gepflanzt wird, damit ich mitmachen kann :/ Ja ich habe einen Knall oder besser gesagt bin ich einfach in der Stadt und im Büro nicht wirklich gut aufgehoben 😉

Bereits in den Tagen vor der Saisoneröffnung habe ich in mühsamer Kleinarbeit Vorbereitungen getroffen, schließlich braucht es ja zum Saisonbeginn Pflanzschildchen. Im vergangenen Jahr hatten wir welche aus Plastik, was in einem Biogarten – noch dazu im Landschaftsschutzgebiet – nicht die beste Idee war 😳 Für dieses Jahr hatten wir deswegen schon Holz-Stecketiketten bestellt. Ursprünglich wollten wir diese einfach mit einem Stift beschriften, dann habe ich jedoch gelesen, dass jemand die Schildchen mit Brandmalerei beschriftet hat. Wie genau das geht, zeige ich euch in einem weiteren Beitrag 😉 Aussehen tuen die Schildchen dann jedenfalls wie im Bildchen zu sehen. Ich liebe sie ❤ Es ist zwar Aufwand und auch ein bisschen anstrengend, aber es macht sooooo viel Spaß und kann definitiv nicht verwischen bei Regen.

Nachdem wir alles zusammen gepackt hatten, incl. einem kleinen Beitrag fürs Buffet, haben wir uns auf den Weg gemacht. Obwohl wir ja schon wussten wie es abläuft, waren wir irgendwie trotzdem aufgeregt 😀 Da wir etwas vor dem Beginn für unseren Kreis da waren, haben wir erst einmal unsere Sachen bei unserer Parzelle abgelegt und das Buffet erkundet. Eigentlich hatte ich gar keinen Hunger, aber die Wurst vom Grill war dann doch sehr verlockend und ich habe mir eine gegönnt. Auch unsere direkten Nachbarn durften wir schon vor dem eigentlichen Start kennenlernen. Dann ging es auch schon bald los mit dem 3teiligen Programm… Weiterlesen