stadtbæuerin

Abenteuer Stadtwirtschaft


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SpätzlePfanne mit Mangold | 2 Portionen

Hallo ihr Lieben,

bei uns im Garten können die ersten Mangoldblätter geerntet werden, da das vermutlich nicht nur bei uns der Fall ist, habe ich heute mal wieder ein Rezept für euch im Gepäck 😉 Und wo ich das hier grad so für euch zusammenschreibe, hab ich glaub ich selber wieder Lust darauf und werde am Wochenende wohl mal etwas Mangold ernten 🙂

Das braucht ihr:

  • 400 g Spätzle
  • 100 g Gouda
  • 450 g Mangold
  • 200 g Roma-Cherrytomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 3 EL Bratöl
  • Salz und Pfeffer

So geht´s:

  1. Zwiebeln klein hacken und Tomaten halbieren
  2. Mangold putzen und die Stiele in ca. 1 cm große Stücke sowie die Blätter in ca. 2 cm breite Streifen schneiden
  3. Bratöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln bei mittlerer Hitze 5 Minuten dünsten
  4. Tomaten zugeben, 2 Minuten mitdünsten
  5. mit Salz und Pfeffer würzen
  6. Mangoldstiele in kochendem Salzwasser 3 Minuten garen
  7. Mangoldblätter zugeben, mitkochen
  8. nach 2 Minuten abgießen
  9. Spätzle in der Pfanne anbraten
  10. mit Zwiebeln, Mangold, Tomaten und Gouda mischen
  11. bei Bedarf mit Salz und Pfeffer nachwürzen

 

Tipp:

  • wenn ihr das Essen ohne Mikrowelle aufwärmen wollt, dann den Käse nicht mit untermischen, sondern hinterher drüber streuen 🙂

Übrigens haben wir beim letzten Ackerkurs gelernt, dass Rote Bete und Mangold miteinander verwandt sind. Das eine ist die Züchtung in die Blätter, das andere in die Knolle, aber wenn man genau hinsieht, dann sehen die wirklich ziemlich ähnlich aus, meint ihr nicht?

Viel Freude beim Ausprobieren und guten Appetit,

wünscht eure stadtbæuerin


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Blick auf die Bücherseite

Hallo liebe stadtbæuerin-Freunde,

ich habe lange überlegt worüber ich euch heute mal berichten kann… da gibt es noch einige Rezepte, die ich euch versprochen habe, ich könnte aus dem bauerngarten berichten, ich müsste euch mal wieder ein Update zu meinem Apfelbäumchen geben… habe mich aber entschlossen meine Bücherseite eine Runde zu ergänzen – steht eh schon lange auf meiner to write Liste – und euch mein absolutes Lieblingsbuch vorzustellen. Ich liebte es schon vor dem bauerngarten, liebe es aber seitdem noch viel mehr. Welches das ist wollt ihr wissen?

Das verrate ich euch gern 🙂 Es handelt sich dabei um das Buch „Der Biogarten – Das Original“ von Marie-Luise Kreuter. Oft wird es als Bibel für den Biogarten bezeichnet und ich kann das echt nur bestätigen. Gefühlt habe ich noch nie etwas gesucht und nicht gefunden. Das Buch kennengelernt habe ich damals bei meiner besten Freunden. Sie hat eine ganz alte Auflage und ich habe mir für den Balkon, noch bei meinen Eltern, darin schon immer Tipps gesucht. Als meine Freundin dann ausgewandert ist, habe ich mir bei ebay eine alte Ausgabe gekauft und viel genutzt. Na ja und dann kam irgendwann eine Neuauflage mit Videolinks, ich bekam zu der Zeit Rabatt im Buchladen, also habe ich im vergangenen Jahr beschlossen mir das ganz ganz Neue zu kaufen 🙂 und ich habe es bis heute keinen Tag bereut 😉 So hat es mir zum Beispiel ein paar Tipps in Sachen Wühlmäusen geliefert oder ich habe zu Pflege einiger Pflanzen nachgelesen usw.

Wenn ihr einen Blick in mein Lieblingsbuch werfen möchtet, dann schaut doch einfach mal hier beim blv nach.

Ihr findet mein Lieblingsbuch ab sofort auch unter „Zum Nachlesen„. Die Seite werde ich nach und nach noch ein wenig ergänzen um ein paar nützliche Bücher. Ich werde mich dabei bemühen pro Thema immer nur ein Buch zu erwähnen, welches sich für mich am nützlichsten erwiesen hat, was aber nicht heißt, dass es in meinem Bücherregal nicht noch viele viele andere Bücher gibt. Wenn ihr also Fragen zu einem bestimmten Thema habt, dann meldet euch gern 🙂 oder verratet uns auch gern eure Lieblingsbücher!

Habt einen schönen Nachmittag, vielleicht habt ihr ja Zeit für einen Ausflug in den Buchladen?

Eure stadtbæuerin


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Ackerkurs | der Dritte

Huhu ihr Lieben,

seit meinem letzten Update zum bauerngarten ist wieder einiges passiert, sodass ich euch unbedingt davon berichten muss und will 🙂

Meinen letzten Post habe ich ja geschrieben kurz bevor ich auf dem Weg zum Ackerkurs war. Dieses mal war der Kurs mehr Theorie, was aber nicht schlecht war. Max vom bauerngarten Team hat den Kurs geleitet, es ging um ökologischen Landbau. Ein für mich sehr prägnanter Satz lautet:

Die Idee des Ökolandbau ist: wir füttern den Boden, der Boden füttert die Pflanze

Weitergedacht „füttert“ die Pflanze dann ja uns. Außerdem haben wir gelernt, dass im Ökolandbau vorrausschauend und präventiv gearbeitet wird. Deswegen gibt es auch nicht diese sofortige Lösung für ein Problem, im Ökolandbau muss man das Problem erst einmal hinterfragen und dann eine Lösung finden. Also nicht wie so oft Problem kleine Pflanze – Lösung düngen. Gut fand ich auch, dass es beim Ökolandbau gar nicht darum geht gesündere Lebensmittel zu produzieren, sondern vielmehr Lebensmittel gesünder zu produzieren. Ja aber die Werbung sagt doch ganz was anderes, stimmt, aber das ist gar nicht der Gedanke hinter dieser Vorgehensweise. Für mich auch ein echter Aha-Moment.

Im zweiten Teil des Kurses ging es dann noch einmal durch die Parzelle und wir haben besprochen | erfahren, was wir beachten und aktuell tun müssen. Zum Beispiel, dass die Karotten ganz schnell vereinzelt werden müssen – der Kurs war Anfang Juni – weil sie sich sonst „merken“ das sie keinen Platz haben und nur wie Bleistifte werden. Pder das man Kohl erst nach 8 Jahren wieder an dieselbe Stelle pflanzen sollte, wegen der Kohlhernie. Daher müssen wir das eine Kohlbeet auch bis Mitte Juni komplett leer machen.

Nach dem Kurs bin ich dann noch mal rüber zu unserer Parzelle, zum Einen weil ich mal nach dem Rechten schauen wollte und zum Anderen, weil ich den ersten Salat ernten wollte. Salat habe ich auch geerntet und dann eine „tolle“ Überraschung erlebt 😱 schaut euch das hier mal an… was fällt euch auf?

Ja ganz richtig, da fehlt MEIN KÜRBIS 😡 Das war dann wohl die Wühlmaus. Find ich ja gar nicht lustig mir einfach die ganze Pflanze zu klauen. Zum Glück hatte Max noch ein paar Pflanzen die Übrig waren mitgebracht, sodass ich mir schnell einen neuen Kürbis geholt – leider wusste Max nicht was für eine Sorte. Zu Hause habe ich dann schnell mal geschaut was man dagegen machen kann, aber darüber später mehr.

Später mehr aus dem bauerngarten… bis dahin ein schönes Wochenende 🙂


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Milchreis einkochen | 6 Gläser á 435 ml

Halli hallo,

nun ist die Woche fast wieder geschafft und ich dachte ich verrate euch mal wieder ein Rezept 😉 Ende März / Anfang April hat mir mein Mann immer wieder mal um die Mittagszeit geschrieben „wenn mir doch jetzt jemand Milchreis kochen würde“. Ihr kennt das sicher auch, wenn ihr MilchreisLiebhaber seid… man hat Appetit drauf, aber grad keine Lust den zu kochen… ich habe jetzt die Lösung für euch 🙂 Kocht ihn einfach ein, wie das geht verrate ich euch jetzt.  Weiterlesen


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News aus dem bauerngarten

Hallo ihr Lieben,

ich habe schon eine Weile nicht berichtet was sich so getan hat, deswegen hole ich das jetzt mal schnell nach 😉  Vor nun fast zwei Wochen habe ich die ersten Jungpflanzen bekommen und nach anfänglicher Demotivation dann doch noch gepflanzt. Wie das kam wo ich doch so Feuer und Flamme war? Na ja aufgrund unserer Hochzeitsfeier konnte ich den 2. Ackerkurs nicht besuchen und auch die Pflanzen nicht pflanzen. Ich bin also gleich am Montag nach der Feier voll motiviert raus zum Acker gefahren und dann stand ich da an unserem Kreis und alles was ich noch gefunden habe war etwas Basilikum und Salat 😢  Ich hab dann entsprechend begeistert eine Mail an Dana vom bauerngarten geschrieben und gefragt wie das sein kann. Dann dachte ich mir, nee Franziska, die Pflanzen stehen dir zu und du bist jetzt nicht hergekommen um heulend im Stroh zu sitzen, schau doch mal bei den anderen Kreisen… und siehe da, da fand ich alle uns zustehenden Pflanzen. Ich hab mir also eine Kiste geschnappt und bin von Kreis zu Kreis um mir alles zusammen zu sammeln. Dann hieß es Schuhe aus – ich liebe barfuß gärtnern – und dann ans Werk und gebuddeln. Die haben das übrigens beim bauerngarten echt super organisiert. An jeder Pflanzensorte steckt eine Karte (s. Galerie) auf der steht wie viele pro Parzelle geplant sind und was man beachten muss, z. B. in welches Beet die jeweilige Pflanze kommt, na ja und natürlich was es ist falls man das nicht schon selber erkannt hat 😀  Nach dem pflanzen sind dann diese Bilder entstanden:

Noch in derselben Woche haben wir unseren ersten Spinat geerntet… ich hab am Anfang der Saison noch zu meinem Mann gesagt „so viel wird das nicht“… ja lange nicht so gelacht, ich hab da fast 2 kg vom Feld geholt 😮  Das hätte ich wirklich NIE gedacht als ich die zarten Pflänzchen zur Saisoneröffnung gesehen habe. Der Spinat wurde dann gleich am Abend noch verarbeitet… das heißt waschen, blanchieren, abtropfen, portionsweise einfrieren. Wir haben da in unserer Küche eine Art Arbeitsstraße für gebaut gehabt… hat echt super geklappt und zu Zweit waren wir auch echt fix fertig. Hier mal ein vorher – nachher – Vergleich für euch:

Was hat sich die Woche noch getan? Ich habe eine kleine Tonne vergraben und Brennnesseljauche angesetzt. Keine Ahnung ob das was wird oder nicht, das hab ich auch noch nie probiert, aber meine Freundin ist damit ganz glücklich und deswegen möchte ich es auch probieren. Probieren geht ja bekanntlich über studieren 😉  Neben dem Spinat habe ich inzwischen auch noch Rucola geerntet und zu Pesto bzw. Butter verarbeitet – Rezepte folgen – und zwei „Sträuße“ Radieschen 🙂  Alles wächst und gedeiht so schön, das ist eine wahre Freude… gut manchmal ist da auch ein bisschen Ärgernis dabei und ich muss ein paar Morde begehen… im Moment vor allem wegen dieser doofen Kartoffelkäfer… die sind echt ne Plage 😒

Ja so sieht es aus… wenn ihr mir auf Facebook folgt, dann könnt ihr das Ganze auch in bewegten Bildern anschauen, ich habe euch neulich eine kleine Führung durch unsere Parzelle aufgenommen 🙂

Sorry für den langen Beitrag und danke, dass du ihn bis zum Ende gelesen hast 😬   Ich muss jetzt los zum nächsten Ackerkurs, habt noch ein schönes langes Wochenende,

eure Stadtbæuerin


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Ackerkurs | der Erste

Hilfe warum ist den schon wieder Freitag :O Ich wollte euch doch gleich am Sonntag, spätestens am Montag von meinem Besuch im bauerngarten und dem Ackerkurs erzählen und dann kam wieder was dazwischen… und schon kam ich nicht dazu euch zu berichten. Das möchte ich jetzt mal ganz schnell nachholen 🙂 Ich hoffe ihr vergebt mir :*

Ich war ziemlich spät dran, deswegen habe ich ganz schnell unser BeetSchild in unsere Parzelle gesteckt und bin dann rüber zu den anderen. Das Erste was ich sah waren einige Kinder und eine Mit-Gärtnerin die barfuß in der Erde standen und den Ausführungen von Theresa folgten… da hab ich mich gleich noch viel wohler gefühlt und hätte am Liebsten auch meine Schuhe ausgezogen 😀 Theresa erklärte uns noch einmal genau an jedem Beet was wir beachten müssen und wie die einzelnen Pflänzchen zu erkennen sind, also ich meine das was als Saatgut in der Erde steckt bzw. inzwischen rausschaut. Und sie hat das auf eine so liebevolle und tolle Art gemacht, ich war ganz hin und weg… war ist das falsche Wort, eigentlich bin ich es immer noch wenn ich daran zurück denke 🙂 Zum Beispiel sagte sie, dass der Zuckermais noch nicht aus der Erde schaut, wenn dann sieht er aber aus wie Trinkhalme, die Radieschen haben zwei Blätter wie Herzchen und gemeinsam sehen sie aus wie Schmetterlinge oder die Möhren sehen aus wie kleine Hasenohren, wenn sie aus der Erde schauen. Das ist wirklich so, schaut euch das mal an. Durch diese Vergleiche wird es so schön einfach und für jeden verständlich bzw. erkennbar 🙂

Habt ihr die Radieschen auf dem Bild entdeckt?

Dann hat sie uns noch erklärt wie wir die Bohnen säen müssen. Irgendwie kenne ich das alles von früher von meiner Oma, aber es war in einer Schublade ganz hinten und da kam die Erinnerung grad recht. Ich fühle mich so unglaublich wohl da draußen, in der Natur und mit der Möglichkeit mich endlich wieder zu erden. Wenn ich euch doch nur irgendwie das Gefühl „zeigen“ könnte!!! Bohnen werden also im Horst gesät und das habe ich dann auch gleich mal gemacht nach dem Kurs. Eine Reihe Buschbohnen und dann noch zwei Dreiecke Feuerbohnen. Diese brauchen nämlich Stangen zum Klettern und das macht sich nun mal am Besten im Dreieck zusammen gebunden. Auch die Erbsen brauchen eine Kletterhilfe.

Grad wo ich meine Notizen so lese – ja ich schreib beim Kurs mit und hab ein kleines Büchlein dafür – frage ich mich, ob ich die Pastinaken in Ruhe gelassen habe *grübel* die sind nämlich auch gesät und da sollten wir nicht haken. Na ja werde ich am Wochenende herausfinden.

Nach dem Kurs bin ich wieder rüber zu unserer Parzelle und stellte dann erst einmal fest, dass kein Werkzeug da war… waren einfach zu viele Gärtner da 😀 Da ich sowieso überlegt hatte mir eigenes Werkzeug zu besorgen – so fürs Gefühl – nun war die Entscheidung gefallen. Also bin ich zum Auto und habe den Verkaufsoffenen Sonntag genutzt und mich bewaffnet. Dann ging es bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen zurück zum Acker. Da brauchte ich dann noch einmal Theresas Hilfe, ich konnte dank komischer Traktorfurchen nicht alle Beete identifizieren. Nachdem das klar war, habe ich los gelegt. Gehakt, Schildchen gesteckt, Kartoffeln angehäufelt, Bohnen gesät… nur das Vereinzeln der Mairübchen habe ich nicht mehr geschafft bzw. waren sie auch noch nicht so wirklich alle aus der Erde, muss ich unbedingt bei meinem nächsten Besuch machen.

Nach und nach gingen immer mehr Gärtner nach Hause und schließlich stand ich alleine dort… machte aber auch nichts, ich hab ganz in Ruhe fertig gemacht, der Sonne beim unter gehen zugeschaut und mich des Lebens gefreut – ja die Stadtbæuerin war in dem Moment sehr glücklich und mit der Welt im Reinen.

Hier noch einige Impressionen davon wie es nach getaner Arbeit aussah 🙂

Das war es also vom Ackerkurs „Säkulturen“ und meinem Besuch im bauerngarten… in dieser Woche werden wir gemeinsam rausfahren, da ich eine helfende Hand zum Aufstellen der Stäbe brauche usw. Darauf freue ich mich schon ganz besonders und ich bin gespannt wie es inzwischen aussieht und was Neues aus der Erde schaut 🙂

Bis bald und einen guten Start ins Wochenende!!!


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Update 2: Apfelbaum

Hallo ihr Lieben,

ich will euch heute gar nicht lange zu texten, sondern nur mal schnell zeigen wie sich meine Apfelbäumchen in den letzten zwei Wochen entwickelt haben 🙂

Ich wünsche euch einen schönen Tag,

eure Stadtbæuerin

PS: Meine selbstgezogenen Zitronen und Limetten habe ich gestern auch mal wieder umgetopft. Die sehen auch echt toll aus. Das scheint besser zu funktionieren als Gurken & Co in diesem Jahr.